Magere Flachlandmähwiesen (6510)

Magere Mähwiese (6510)

Magere Mähwiese (6510)

Beschreibung des Habitats

Die mageren Flachland-Mähwiesen sind sehr artenreiche, blütenreiche Wiesengesellschaften auf trockenen bis (wechsel-)feuchten, meist frischen Standorten. Gekennzeichnet werden sie durch eine Vielzahl blühender Kräuter und zahlreiche Unter-, Mittel- und Obergräser. Dadurch ergibt sich ein vielfältiger und bunter Aspekt. Entsprechend den Standortbedingungen und Bewirtschaftungsweisen gibt es eine Vielzahl von Ausprägungen dieses Habitats. Kennzeichnend für die mageren Flachlandmähwiesen sind zahlreiche Magerkeitszeiger. Oft findet man zudem gefährdete bis vom Aussterben bedrohte Pflanzenarten.

Situation und Gefährdung des Habitats im Projektgebiet

Magere Mähwiesen kommen landesweit an mageren Standorten mit entsprechender Nutzung vor. Ein Hauptverbreitungsschwerpunkt stellt allerdings der Südwesten Luxemburgs dar. Die Hauptgefährdung geht von der landwirtschaftlichen Intensivierung aus. Düngung, verfrühte und häufige Schnitte, hohe Viehdichten und Drainage führen zum Verlust des Habitats. Zusätzlich ist der Flächenverlust durch Verbauung ein Problem.

Maßnahmen im Projekt für dieses Habitat

Ankauf von 30 ha. Extensivierung der Nutzung und, falls nötig, Renaturierung der Wiesen und Wiederansiedeln von stark bedrohten Pflanzenarten.